Meine Antwort an das Jobcenter Grafschaft Bentheim

Den Brief werde ich am Montag beim Landkreis Grafschaft Bentheim einwerfen………

Jobcenter Grafschaft Bentheim
Van-Delden-Straße 1-7
48529 Nordhorn

Zu Händen Herr Kloosterman

Aktenzeichen 9040/65110

Betrifft: Ihr Schreiben vom 17.11.2020

Unterlagenanforderung bezüglich Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II), Grundsicherung für Arbeitssuchende

Sehr geehrter Herr Kloosterman,

in meinem Schreiben vom 07.11.2020 habe ich Ihnen mitgeteilt, dass ich mich vom Leistungsbezug ab November 2020 abmelde. Die Unterlagenanforderung ist somit völlig unbegründet.

Einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente habe ich eingereicht. Meine Frage wäre , wie es mit der Krankenversicherung zwischenzeitlich weiter läuft. Laut Rechtsanwalt bin ich bis zum Entscheid über den Rentenantrag weiterversichert.

Die Krankenkasse müsste von Ihnen Bescheid bekommen, dass der Leistungsbezug entfällt, damit diese mich Informieren, dass ich mich vorerst freiwillig Versichern muss, bis die Rentenkasse die Krankenversicherung übernimmt. Dies wäre die Sachlage laut Anruf bei der Krankenkasse. Was soll ich mit solchen widersprüchlichen Aussagen anfangen ? Im Zweifel glaube ich also lieber dem Rechtsanwalt.

Am besten wäre es, wenn wir ein Gesprächstermin vereinbaren.

Da ich während der Pflegezeit nur Leistungen vom Jobcenter bekommen habe und noch keinen Cent „Ausgleichszahlung“ vom Erbe oder „Pflegegeld“, können Sie wahrscheinlich erahnen wie ich mich fühle.

Meine Schwester hat Ihren Anteil gleich nach dem Erhalt des Erbscheins beantragt oder auf Ihr Konto überweisen lassen……

So wird man als pflegender Angehöriger behandelt und muss dann mit einem Rechtsanwalt seinen Ansprüchen nachgehen. Ich begreife nicht, warum gerade der Erbteil , für den Miterben kaum etwas „getan“ haben hier nicht hinterfragt wird.

Ich kann seit 2016 Pflegezeiten belegen ! Im letzten Jahr ist meine Mutter aus der Kurzzeitpflege nach Hause gekommen, weil Sie im Pflegeheim nicht bleiben wollte. Mit oder ohne Pflegedienst, der nur morgens kam, war ich 160 Stunden in der Woche zur Hilfe anwesend. Meine Mutter war seit dem Krankenhaus-Aufenthalt mit anschließender Kurzeitpflege außerdem auf einen Rollstuhl angewiesen.

In der Corona-Zeit waren wir zudem „isoliert“ und hatten Angst uns mit dem Virus zu infizieren, Waschen, Duschen, mit dem Rollstuhl durch die Gegend fahren und alles nötige habe ich getan.

Da fragt man sich, wie ein Erbrecht erdacht ist, das dies nicht berücksichtigt und einem Erben quasi das Geld zugesteht ohne nennenswerte Leistungen gegenüber dem Erblasser (Mama) erbracht zu haben. Das Amtsgericht Nordhorn hat den Erbschein auf zwei Erben mit jeweils dem hälftigem Erbanteil ausgestellt ! Für mich unbegreiflich !

Ich habe mir in diesem Punkt das verdient, was mir zusteht !

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