Kreissparkasse Nordhorn – Haben die jetzt Recht ? -Teil 3-

Ich hatte mit meiner Mutter letztes Jahr nach der Kurzzeitpflege im September später eine Vorsorgevollmacht beim RA/Notar erstellen lassen in der alles geregelt war. Über die Sparbücher gab es eine „Gemeinschaftsverfügung/Vollmacht“ von Mutter/Tochter/Sohn die schon älter war (seit ca. 2014) . Als ich mit meiner Mutter in einer Kreissparkassen-Filiale eine Rechnung begleichen wollte und dazu auf eines dieser Konten zugreifen musste, hat man uns einfach gesagt dass dies nicht ginge. Die Tochter müsste dem zustimmen oder die Gemeinschaftsverfügung aufgehoben werden. Dabei steht in der Verfügung, dass der Vollmachtgeber jederzeit über die Konten verfügen kann. Ich hab das als klaren Rechtsbruch angesehen und bin mit Mutter, die ebenfalls verärgert war dort ohne verrichteter Dinge rausgegangen, wir mussten noch mehrere Tage auf das umgebaute Auto warten, weil wir die Rechnung nicht bezahlen konnten.
Das ist Vergangenheit, aber nun steh ich vor ein paar Tagen in der Kreissparkasse Nordhorn und möchte Rechnungen für den Krankenhausaufenthalt bezahlen, wieder von den Konten , wie damals.
Man sagt mir frech wieder das würde aus dem selben Grund nicht gehen. In der Vorsorgevollmacht regelt ein Punkt dies aber auch über den Tod hinaus. Hat man bei den Banken eine derartige „Macht“ ? Dass sich diese nicht schämen eine lebende oder gerade Verstorbene derart zu übergehen ? Kann man eigentlich die Polizei dazu rufen, wenn dieser Rechtsbruch wieder stattfinden sollte ? Im Moment ist der Erbschein beantragt, aber dies sollte kein Grund sein mir die Bezahlung von anfallenden Rechnungen rechtzeitig zu erledigen…….

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